Eines steht außer Frage: Beatamines liebt Musik. Bereits sein in 2011 veröffentlichtes Werk „in Motion“ wurde dreimal nachgepresst. Veröffentlicht hat Beatamines seine Produktionen und gefragten Remixe bis dato auf Labels wie Katermukke, Stil vor Talent und Einmusika.

Ob nun als Solo Produzent oder auch mal zusammen mit seinem Kollegen David Jach, beinahe jede Veröffentlichung landete in den Charts. Daher brauch man sich wohl auch nicht zu wundern, dass Beatamines längst in ganz Europa gebucht und gefeiert wird. Nicht zu letzt auch während der „Back tot he Future“ Tour von Paul Kalkbrenner. Pascal Augner aka Betamaines steht für einen warmen organischen Sound, der nun jüngst wieder mit einer neuen Veröffentlichung „Sequenza“ auf MoonBootique die Welt erblickt. Wir haben mit Betamines gesprochen.

Aktuell erscheinen gleich mehrere Veröffentlichungen von Dir. Was hast du gerade in der Pipeline?

Mein aktuelles Album „Echoes“ ist nun knapp 1 Jahr auf dem Markt und nun ist es an der Zeit wieder frischen Beatastuff auf den Markt zu bringen. Ich habe bewusst eine Pause dazwischen gelassen damit sich das Album auch verbreiten kann. Nun ist es aber wieder an der Zeit sich auf Releasedates freuen zu können. Es erscheinen EP’s auf Einmusika (‚Ciento’ zusammen mit Betoko), Lauter Unfug (Osiris EP), Moonbootique Records (Seaquenza EP) und meinem Label Ahoi Audio (‚Hunted Riffs EP mit Mattia Pompeo)! Und natürlich auch jede menge Remixe die ich für viele tolle Künstler anfertigen durfte.

Im Mai spielst Du das Closing bei Paul Kalkbrenner in Luxemburg – hat Dich Berlin Calling in Deinem Weg als Produzent und DJ beeinflusst?

Da wird für mich ehrlich gesagt ein kleiner Traum wahr! Für Paul’s „Back to the Future Tour“ der Closing Act sein zu dürfen wird für mich eine spannende und aufregende Erfahrung. Ich kann gar nicht genau sagen wie oft ich mir damals Berlin Calling angeschaut habe! Ob im Kino, DVD oder im Free TV ich saß immer in der ersten Reihe! (lacht)

Neben Studio und Gigs betreibst Du auch noch das Label Ahoi Audio – wie strukturierst Du Deine Woche, um das zu packen?

Montag ist erstmal „SCHONTAG“! Bzw. hole ich da mit meiner Familie den Sonntag nach. Ab Dienstag geht es dann wieder los die Maschinen im Studio zu starten und den Vibe im Ohr auf die Geräte zu übertragen. Mittwoch mache ich dann Label Arbeit für Ahoi Audio und Lauter Unfug. Gegen Ende der Woche arbeite ich diverse Mixing und Mastering Anfragen ab. Dazwischen achte ich darauf das ich auch viel mit meiner Familie unternehme. Und dann ist ja auch schon wieder Wochenende #yay

Bei dem Label Lauter Unfug bist Du darüber hinaus noch A&R – worauf achtest Du bei der Künstlerauswahl und Demo-Bemusterung?

Ich versuche darauf zu achten das sich die Qualität von unseren Künstlern und der „Lauter Unfug“ Label Sound stetig nach oben bewegt. Auch von dem Genre möchte ich uns breiter aufstellen. Ich wähle Künstler aus die Spaß daran haben elektronische Musik zu produzieren und den Fokus auf ihre Musik haben und nicht ständig ihr „Duckface“ auf Instagram zum besten geben. (lacht)
Die Demo Bemusterung geht bei mir recht fix und bereitet mir sehr viel Spaß. Ich freue mich über viel neue unentdeckte Musik. Wenn ich Demo’s höre unterscheide ich in 2 Kategorien: Story Tracks und Dancefloor Tracks.
Beide Kategorien sind mir extrem wichtig. Klar brauchen und lieben wir Tracks die für den Club oder diverse Festivals geschmiedet wurden. Aber ab und an brauch auch jeder mal eine schöne musikalische Geschichte im Ohr.

Was gefällt Dir an Berlin besonders und was würdest Du ändern, wenn Du könntest?

Ich würde versuchen den Bau des Berliner Flughafens zu Ende zu bringen 😀 Spaß bei Seite. Mich würde es freuen wenn sich viele Berliner Clubs zusammen tun würden und gemeinsam ein Festival an den Start bringen. Gerne auch über mehrere Tage.

Was macht für Dich einen gelungenen Abend im Club aus?

Gute Anlage, volle Hütte mit gut gelaunten Menschen.

Was steht bei Dir in 2017 noch so an?

Meine erste eigene Partyreihe die sich #rememberthevibe nennt und das Ahoi Festival was ich mit einem sehr engen Freund, dem Micha, von der Insel der Jugend (Club in Magdeburg) veranstalten werde. Dann wird es auch wieder ein Crossover Projekt mit einem Orchester geben. Diesmal wird Georg Philipp Telemann interpretiert.

Wir danken dir für das Interview und wünschen dir viel Erfolg bei deinen Projekten!

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