Der Albumtitel bezieht sich wohl in erster Linie auf das chinesische Horoskop, in dem 2016 das Jahr des Affen ist. Gleichzeitig ermutigt es ein paar Parallelen zu ziehen, funktioniert dieses Album doch durch seine unbekümmerte Verspieltheit und Neugier. Mit zehn Tracks die allesamt in Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern entstanden sind, zeigt der Frankfurter Produzent, Labelbetreiber und DJ Markus Ferdinand alias M.in viele Facetten der elektronischen Musik.

Angefangen bei den warmen Klängen des Openers “Fallen, der mit Produzent Fabio Macor und Sängerin Meg.e.Gray entstanden ist, zur Clubattitüde vom zweiten Track “Make Some Noise” und minimalen und deepen Elementen aus verschiedensten Richtungen, entstand ein Album, das eine sehr große Bandbreite anbietet und trotzdem als Gesamtwerk schlüssig ist. So findet zum Beispiel “Forever” neben dem Acid-Einfluss von Co-Produzentin Juliane Wolf gleichzeitig Platz für ein Reggae-Vocal-Sample ohne dass sich die einzelnen Elemente widersprechen. Und der Albumabschluss “Real Underground” verwendet analoge Moog-Sounds, die an die besten Zeiten auf verschwitzten Raves erinnern.

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