Der Techno-Club Magdalena stellt sich unter den Schutz des Insolvenzverfahrens. Der Betrieb, um vorab das wichtigste zu nennen, soll fortgesetzt werden und das Ziel ist die Sanierung des Clubs. Dies erklärte die Geschäftsführung der Magdalena Betriebsgesellschaft GmbH und der von dem Amtsgericht Charlottenburg eingesetzte vorläufige Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Joachim Voigt-Salus. Letzterer betonte, dass der operative Betrieb rentabel sei. Grund der Krise sei, dass der Umbau der Magdalena am Standort Alt-Stralau und der Umzug dorthin mit über 2 Millionen Euro höhere Kosten verursachte als geplant. Aus eigener Kraft könne der Club diese Last nicht beseitigen.

Auch die Geschäftsführung berichtet, dass der Club bis zum Jahr 2012 am alten Standort an der Schillingbrücke in Friedrichshain wirtschaftlich profitabel und gesund gewirtschaftet hat. Aufgrund von nötigen Lärm- und Brandschutzauflagen sei der Ausbau des neuen Standorts an der Elsenbrücke jedoch aufwendiger gewesen als geplant. Der Umzug verzögerte sich daher über ein Jahr und die Kosten haben den Etat der Magdalena weit überschritten.

Der Insolvenzverwalter Voigt-Salus zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass mit einem Insolvenzplan diese finanzwirtschaftliche Schieflage beseitigt werden kann. Die Magdalena setzt mit 50 Arbeitnehmern 3 Mio. Euro im Jahr um.

Wir hoffen sehr, dass es die Magdalena schafft und die Arbeitnehmer sowie die Gäste auch in Zukunft dort verweilen können.

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