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	<title>Gobsmacked Records - Technocity.Berlin</title>
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	<description>Wir berichten über Clubs, Festivals und Events in und um Berlin</description>
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		<title>Lars Huismann – Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Technocity.Berlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Sep 2018 08:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Music]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Gobsmacked Records]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Clubs wie Tresor und Griessmühle sind die kreativen Rummelplätze von Lars Huismann. Mit seiner neuesten Veröffentlichung “Resistance” auf dem Label Gobsmacked Records hat er sich einen besonderen Platz im Berliner Underground-Techno gesichert. Sein Gespür für treibende und melodische Tracks berühren und machen Lust auf mehr, vor allem aufs Tanzen. Wie er im Studio arbeitet und wo er am liebsten in Berlin unterwegs ist, erfahrt ihr hier. Du hast schon früh ein Interesse an Musik gezeigt, aber was hat dich so [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.technocity.berlin/lars-huismann-interview/">Lars Huismann – Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.technocity.berlin">Technocity.Berlin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Clubs wie Tresor und Griessmühle sind die kreativen Rummelplätze von Lars Huismann. Mit seiner neuesten Veröffentlichung “Resistance” auf dem Label Gobsmacked Records hat er sich einen besonderen Platz im Berliner Underground-Techno gesichert. Sein Gespür für treibende und melodische Tracks berühren und machen Lust auf mehr, vor allem aufs Tanzen. Wie er im Studio arbeitet und wo er am liebsten in Berlin unterwegs ist, erfahrt ihr hier.</p>
<p><strong>Du hast schon früh ein Interesse an Musik gezeigt, aber was hat dich so sehr an elektronischer Musik interessiert und dazu gebracht, DJ und Produzent zu werden?</strong></p>
<p>Ich hab mit ca. elf Jahren angefangen, Schlagzeug zu lernen und auch ziemlich früh in verschiedensten Bands gespielt und meine eigenen gegründet. Mein Interesse an elektronischer Musik kam ungefähr mit 18 Jahren mit Artists wie “The Prodigy”. Nach dem ersten Mal Loveparade bin ich dann auch immer mehr auf Techno Partys gegangen, die weniger kommerziell waren. Irgendwann kamen dann halt Clubs wie Tresor. Zu der Zeit habe ich zwar noch in einer Metal-Band als Drummer gespielt, aber hatte nie so richtig Interesse an den Metal-Indie-Partys an sich – und dann doch eher Techno Clubs vorgezogen. Das Interesse, selber elektronische Musik zu produzieren und aufzulegen, kam dann auch schnell nach den ersten Stunden auf dem Dancefloor.</p>
<p><strong>Wie lief die Arbeit im Studio für deine neueste Veröffentlichung &#8222;Resistance EP&#8220; auf dem Label Gobsmacked Records?</strong></p>
<p>Um genau zu sein, der Track “Resistance” ist mittlerweile schon wieder zwei Jahre alt. Die anderen beiden Tracks “Beautiful Mind” und “Irreversible” sind in den letzten 12 Monaten entstanden. Bei “Resistance” hatte ich schon irgendwie was Düsteres im Hinterkopf.</p>
<p>Ich hab grundsätzlich keine feste Herangehensweise. Bei “Resistance” z.B. habe ich erst mit den Drums angefangen. Dann kam die Synthmelodie mit passenden Effekten und anschließend die Pads. Auch diese apokalyptisch bläsenden Hörner im Mittelteil kamen erst spät dazu. Je mehr Zeit man sich lässt, desto besser wird der Track. Gut ist auch, den Track auf dem Floor austesten vor dem Release und Freunde und Bekannte nach Feedback fragen sowie verschiedene Speaker und Monitore auszuprobieren. Teilweise hab ich sehr percussive Tracks, bei denen kaum Melodie existiert. Hier versuche ich dann mehr auf Modulation und Bewegung von Effekt-Parametern zu setzen, um so die Spannung zu halten.</p>
<p><strong>Wenn du nicht gerade im Studio oder Club bist, was machst du, um kreativ zu bleiben?</strong></p>
<p>Ich arbeite Vollzeit im Marketing bei einem coolen Startup aus Berlin. Von daher habe ich nicht mehr so viel Zeit wie früher, aber ich bekomme sehr viele Ideen während der Arbeit, die ich mir immer notiere, aufnehme und dann im Studio umsetze. Ich gehe auch regelmäßig Joggen und ins Fitnessstudio und versuche nicht so viel feiern zu gehen. Auf dem Weg zur Arbeit hol ich mir weiteren Input durch DJ-Podcasts, Interviews oder Tech-Reviews. Der Arbeitsweg ist lang bei mir.</p>
<p><strong>Du hast bereits in einigen coolen Venues gespielt. Welcher Auftritt blieb dir bisher am meisten in Erinnerung und warum?</strong></p>
<p>Mein Favourite ist immer noch Tresor. Einfach von den Vibes ein cooler Club. Ich habe damals den ersten Vinyl Release auf meinem Label gefeiert und daraus ein Liveset gemacht. Das war ziemlich intensiv und du hast in der DJ Booth einfach einen hammer Druck. Das macht Laune und vergisst man nicht so schnell.</p>
<p>Im April/Mai 2018 war ich außerdem zweimal in Tokyo und habe dort in verschiedensten Clubs gespielt. Circus Club z.B. war von den Vibes sehr persönlich und intim. Ich hatte auch den Eindruck, dass fast jeder vorort ein Technohead ist und habe viele neue Freunde kennengelernt.</p>
<p><strong>Wenn du in Berlin unterwegs bist – wo bist du am liebsten?</strong></p>
<p>Wenn ich nicht gerade auf Arbeit oder im Studio bin, lege ich auch gerne mal am Wochenende mit Freunden zusammen auf in kleiner Runde. In Clubs gehen tue ich momentan nicht so viel – einfach aus Zeitgründen. Aber hin und wieder gehe ich dann doch gerne mal ins Berghain, Tresor, Griessmühle oder jetzt gerade ist ja Berlin Atonal.</p>
<p><strong>Worauf freust du dich in den nächsten Wochen am meisten?</strong></p>
<p>Ich habe dieses Jahr (2018) noch zwei Vinyl Release am Kommen! Dazu noch weitere Digital Release auf bekannten Techno Labels. Auch hier sehr gemischt vom Stil. Von Deep, Breakig bis etwas härter. Zudem freue ich mich auf meine dritte Asiatour, diesmal in Seoul-Südkorea im November.</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Interview!</strong></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/larshuismannofficial/">https://www.facebook.com/larshuismannofficial/</a><br />
<a href="https://soundcloud.com/lars-huismann">https://soundcloud.com/lars-huismann</a><br />
<a href="https://www.instagram.com/l_huismann/">https://www.instagram.com/l_huismann/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.technocity.berlin/lars-huismann-interview/">Lars Huismann – Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.technocity.berlin">Technocity.Berlin</a>.</p>
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		<title>10 Jahre Gobsmacked Records: Auf einen Whiskey mit Diarmaid O Meara</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Technocity.Berlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Feb 2018 09:36:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Music]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Diarmaid O Meara]]></category>
		<category><![CDATA[Gobsmacked Records]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Techno]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das irische Technolabel Gobsmacked Records begann als Partynacht und ist mittlerweile eine ernstzunehmende Plattform für Underground-Techno in Berlin. Label-Chef, Produzent und DJ Diarmaid O Meara und seine Crew arbeiten regelmäßig mit internationalen Musikgrößen wie Ben Long, Robert Armani, Niereich und Space DJz zusammen. Grund genug, mit Diarmaid über die deutsche Techno-Landschaft, unterschätze Berliner Clubs und die musikalische Reise seines Labels zu sprechen. Wir trafen den Alleskönner auf einen Whiskey im Schlawinchen. Prost &#8211; oder wie die Iren sagen: Sláinte (gesprochen: [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das irische Technolabel Gobsmacked Records begann als Partynacht und ist mittlerweile eine ernstzunehmende Plattform für Underground-Techno in Berlin. Label-Chef, Produzent und DJ Diarmaid O Meara und seine Crew arbeiten regelmäßig mit internationalen Musikgrößen wie Ben Long, Robert Armani, Niereich und Space DJz zusammen. Grund genug, mit Diarmaid über die deutsche Techno-Landschaft, unterschätze Berliner Clubs und die musikalische Reise seines Labels zu sprechen. Wir trafen den Alleskönner auf einen Whiskey im Schlawinchen. Prost &#8211; oder wie die Iren sagen: Sláinte (gesprochen: <em>slorn-tsche)</em>!</p>
<p><strong>Wie kam es zu Gobsmacked Records?</strong></p>
<p>Gobsmacked hat als Clubnacht in der irischen Stadt Waterford begonnen. Heutzutage ist die Stadt immer noch durch lächerliche Sperrfristen charakterisiert. Die Clubs schließen um halb 3! Vor 10 Jahren haben wir dort illegale Partys in verschiedenen Venues, später Partyreihen in kleinen Clubs und Bars organisiert. Am Ende arbeiteten wir mit Künstlern wie DJ Rush, Robert Armani, Gaetano Parisio, Space DJz und Cj Bolland zusammen. Damit sorgten wir für eine kleine, aber feine elektronische Musikszene, die sich allerdings ständig gegen die starren Regeln widersetzen musste.</p>
<p><strong>Welchen Hindernissen musstet ihr euch damals in Irland stellen?</strong></p>
<p>2008 beschlossen die “Einflussreichen” der Waterford-Region, ein flächendeckendes Verbot für elektronische Musikveranstaltungen in der Stadt zu verhängen. Damit wurden legale Technopartys gedrosselt. Als Antwort darauf brachte ich das Album &#8222;Antisocial Behaviour&#8220; heraus. Das hat damals für einen kleinen Aufruhr gesorgt. Gleichzeitig planten wir, ein freundliches Habitat für unseren Sound zu finden. Unsere damalige Crew begann intensiv mit Künstlern in ganz Europa zu arbeiten. Als Ergebnis veröffentlichten wir eine Reihe von 12”-Vinyls mit Musikgrößen wie Ben Long, Torsten Kanzler und Robert Armani sowie regelmäßige EPs in digitalen Formaten von Underground-Künstlern wie Vegim und Luke Creed.</p>
<p><strong>Wann ging es nach Berlin?</strong></p>
<p>Der Umzug nach Berlin im Sommer 2010 gab uns die Möglichkeit, unseren Sound in großen post-industriellen Räumen zu erkunden, ohne dabei von veralteten Sperrfristen, übereifrigen Polizisten oder teuren Preisen für Alkohol und Eintritt eingeschränkt zu werden. Nun sind wir schon seit acht Jahren fest in Berlin und werden hier ständig von vielen verschiedenen musikalischen Einflüssen inspiriert. Außerdem werde ich oft für verschiedene Partys im ganzen Bundesgebiet gebucht und habe schon viel von der deutschen Techno-Landschaft sehen können.</p>
<p><strong>Wie schätzt du den deutschen Techno ein?</strong></p>
<p>In Deutschland kann ich einige Kern-Sounds erkennen. Für mich ist der südliche Sound dunkel mit starken Industrial-Einflüssen, der Sound im Westen erinnert mich an Detroit-Techno, aber der Berliner Sound ist sehr schwer einzuordnen. In Berliner Clubs und Open Airs gibt es viele harmlose, federleichte und minimalistische Tech-House-Klänge. Überall braucht man einen universellen Sound und das scheint Berlins Version von Fahrstuhlmusik zu sein. Allerdings gibt es jede Woche mehr als genug heftige Techno-Nächte, bei denen die Tage fließend ineinander übergehen: Nacht, Tag, wieder Nacht. Zeit wird dabei völlig belanglos. Das habe ich so nie in einer anderen Stadt erlebt. Diese Einflüsse spiegeln sich in unserem Artwork wider, das meistens alte Fabrikgebäude zeigt, in denen wir gerne mal Partys organisieren würden.</p>
<p><strong>Welche Geheimtipps hast du für Berliner Nachtschwärmer?</strong></p>
<p>Vor ein paar Jahren hätte ich wahrscheinlich Grießmühle gesagt, weil ich dort seit der Eröffnung hingegangen bin, als es nur einen kleinen Schuppen als Tanzfläche gab, und die Entwicklung miterleben konnte. Mittlerweile ist Grießmühle natürlich kein Geheimtipp mehr, aber immer noch mein Favorit. Mensch Meier ist auf jeden Fall empfehlenswert. Jonny Knüppel ist cool und außerhalb der Berliner Szene noch weitestgehend unbekannt. Außerdem mag ich Kosmonaut, abhängig von der Clubnacht. Auf dem Floor Hotbox habe ich die besten Partys gespielt: Ein klarer Bass in einem winzigen dunklen Raum mit einem astreinen Soundsystem, das ich während der schnell mal zu 35 Grad ansteigenden Raumtemperaturen oft überansprucht habe. Eine lange, aber lustige Partynacht fängt bei mir mit Zum Böhmischen Dorf oder Crack Bellmer an, je nach Musik. Dann Grießmühle, Jonny Knüppel oder Mensch Meier, danach Berghain oder Golden Gate. Eigentlich gibt es in Berlin zu viele großartige Clubs!</p>
<p><strong>10 Jahre Gobsmacked Records &#8211; nicht schlecht! Was steht jetzt bei euch an?</strong></p>
<p>Wir haben eine Compilation zusammengestellt, um diesen Meilenstein gebührend zu feiern. Die Compilation besteht aus drei Volumes, die sich aus 60 zukunftsweisenden Track der vergangenen 10 Jahre unseres Bestehens und aus 14 neuen Originaltracks von unseren Lieblingskünstlern zusammensetzt. Volume 1 umfasst den irischen Sound und beschreibt unsere musikalischen Anfänge. Volume 2 ist von unserer Zeit in Berlin beeinflusst. Volume 3 ist unser “Future Sound” und gibt einen Ausblick, wohin unsere musikalische Reise geht. Geballter Gobsmacked Sound in 74 Tracks. Außerdem werde ich meine 14-tägig erscheinende Radioshow “Audio Affair Broadcast” weiter vorantreiben. Gobsmacked wird gemeinsam mit A&amp;R-Manager Shane Flynn (Millhouse) weiterhin lokale und internationale Talente fördern, Partys in intimen Clubs kuratieren und hochwertigen Techno in Berlin produzieren. Haltet die Ohren offen! 🙂</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Interview!</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://bit.ly/GobsmackedCompilations">http://bit.ly/GobsmackedCompilations</a></li>
<li><a href="http://www.facebook.com/diarmaidomeara1/">www.facebook.com/diarmaidomeara1</a></li>
<li><a href="https://soundcloud.com/diarmaidomeara">www.soundcloud.com/diarmaidomeara</a></li>
<li><a href="https://www.instagram.com/gobsmacked_records/">www.instagram.com/gobsmacked_records/</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.technocity.berlin/10-jahre-gobsmacked-records-auf-einen-whiskey-mit-diarmaid-o-meara/">10 Jahre Gobsmacked Records: Auf einen Whiskey mit Diarmaid O Meara</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.technocity.berlin">Technocity.Berlin</a>.</p>
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