Der Neuköllner Techno-Club Griessmühle kämpft um das Überleben. Laut aktuellen Meldungen soll bereits Ende Januar die letzte Party anstehen, sollte bis dahin kein Wunder geschehen. Es sind diese Woche noch weitere Gespräche geplant, deren Ergebnis jedoch gar nicht abzusehen sind. Im Gegenteil, denn laut tagesspiegel hat sich auch Kultursenator Klaus Lederer (Linke) an den Inhaber gewandt, jedoch seien die Hebel nur sehr kurz, da es sich um ein rein privates Mietverhältnis handele. Wie der Betreiber des Clubs dem rbb mitteilte, wurde der Mietvertrag für das ehemalige Industriegebäude an der Sonnenallee vom Inhaber schlicht nicht mehr verlängert. Seitdem vor vier Jahren eine österreichische Aktiengesellschaft das Gelände gekauft hat, bekam Club-Betreiber David Ciura ohnehin nur noch Halbjahresverträge angeboten. Dies bedeutete immer ein Planungsrisiko. Mit der jetzigen Situation ist ein tragischer Höhepunkt erreicht, der die Existenz des Clubs direkt bedroht.

Um auf diese Situation aufmerksam zu machen, hat die Griessmühle auch ein Video veröffentlicht:

Die Grissmühle reiht sich damit evtl. ein in die traurige Liste der Clubs, die in Berlin bereits geschlossen worden sind. Dabei ist die vielfältige Clublandschaft und bunte Szene das Aushängeschild der Stadt, welches es unserer Meinung nach zu bewahren gilt. Wir halten euch in diesem Artikel mit weiteren Updates auf dem Laufenden.

Update: Unter dem Motto „#saveourspaces – Rettet die Griessmuehle“ wurde auch eine Petition gestartet, hier könnt ihr unterzeichnen: https://www.change.org/p/savegriessmuehle