Die Straßen Berlins boten die perfekte Umgebung, um die Versuche von Daniels Studium der theoretischen Quantenphysik zu unterbinden. An einem dieser Wochenenden stieß er auf einen mitreißenden Groove mitten in den Straßen Berlins. Es war der Klang von Felix‘ mobilem Soundsystem, das durch die Hauptstadt hallte. In diesem Moment, gerade als die Morgensonne hinter den Gebäuden hervorblitzte, erkannten Daniel und Felix, dass sie ihre musikalischen Kräfte bündeln mussten. Sie hatten Hunger. Die Nacht war vorbei. Sie mussten essen. Und so begann das Märchen von Techno Frühstück. Allerdings werden nun die neuen Kapitel dieser magischen Geschichte unter neuem Namen fortgeführt. Die zwei Jungs heißen nämlich nun „Acado“. Und wie schmeckt so eine Acado? Richtig, verdammt groovy. Wir haben uns mit Acado unterhalten.

Hallo Daniel & Felix – wie geht es euch so?

Waren grade im Späti und dementsprechend gut.

Ihr heißt seit Kurzem nicht mehr Techno Frühstück, sondern Acado. Wie kommt es dazu?

Irgendwie finden wir es ja putzig, wenn die Veranstalter in Übersee dir extra ein Holznamensschild für dein Artistzelt basteln auf dem dann „Techno Fruhtuk“ steht. Auch bei allen möglichen Online Portalen hatten wir großen Spaß durch die Üs. Am Ende freuen wir uns dann doch auf unseren neuen Namen – den auch jeder aussprechen kann.

Das letzte Mal haben wir uns Anfang des Jahres unterhalten, kurz nachdem ihr euer Live Video vom Teufelsberg in die Welt gestrahlt habt. Seitdem ist einiges passiert – was denn eigentlich so?

Oha, da müssen wir aber ganz schön im Langzeitgedächtnis graben.. Neben schönen Momenten am Sisy Strand sind uns auch Wien, Prag und Amsterdam sehr gut in Erinnerung geblieben. Ein ganz besonderer Moment war auch unser Gig in der Wüste Israels, den wir in den Sonnenaufgang hinein gespielt haben. Das war schon ein magischer Moment. Außerdem haben wir uns natürlich sehr gefreut, dass unsere beiden letzten Releases „Maasai“ und „Again“ in den Beatport Charts gelandet sind.

Im Sommer habt ihr wieder einige Festivals bespielt, sogar das MS Dockville. Was war der beeindruckendste Moment für euch?

Die Stimmung auf dem Dockville war echt super und das Set tagsüber in der prallig heißen Sonne hat auch total viel Spaß gemacht. Besonders ist Daniel auch in Erinnerung geblieben, wie er während des Sets kurz hinter die Bühne frisches Bier holen ist – und erst mal seinen kompletten Kopf in die Kühltruhe gehalten hat. Ein erhabener Moment. Insgesamt war das Set auch wirklich sehr schön. Wir haben einige gute Freunde in Hamburg und hatten auch danach noch ordentlich viel Spaß.

In diesem Jahr wart ihr auch auf dem Amterdam Dance Event, dem weltweit größten City Festival. Wie war der Ausflug und Gig für euch?

Wir haben uns erst mal Räder ausgeliehen und sind über die Krachten geheizt. Das hat echt Spaß gemacht. War auch schön all die Leute von überall her zu treffen, mit denen man das ganze Jahr über meist nur online Kontakt hat. Der Gig war auch sehr cool, da kommen wir gerne wieder.

Es stehen ja einige spannende Releases auf der Agenda – was erblickt denn noch in 2018 das Licht der Welt?

Wir haben für 2018 noch 3 weitere Tracks im Ärmel, die uns sehr am Herzen liegen. „Pueblo“ und „Gobi“, die wir wieder zusammen mit Modest Crow produziert haben auf Traum und Motek und dann noch „Die Verdichtung des Raums“, den wir für Rebellion der Träumer gebastelt haben (aktuell in den Top Beatport Top 10). Wir sind auch sehr gespannt wie unser Radiohead Remix ankommt, den wir vor kurzem auf Soundcloud gestellt haben (hier gehts zum Remix).

Was war rückblickend das Beste für euch in 2018?

Na der Kopf in der Kühltruhe! Sowas Gutes!

Schon Neujahrsvorsätze?

Eine riesen WG Kopf-Kühltruhe zulegen für den nächsten Sommer. Der Kühlator 3000 mit integrierter Kopfmassage.

Wohin treibt es Acado nun in den nächsten Monaten noch?

Wir waren überaus fleißig die letzten Monate und müssen uns an dieser Stelle dafür erst mal selber loben. Wir haben viel musiziert und gebastelt und freuen uns sehr darauf die fertigen Tracks nach und nach präsentieren zu können. Mit Bier vom Späti und Kühlator 3000, falls es dann schon wieder Sommer ist.

Mehr zu Acado

FB: https://www.facebook.com/acado.musik/
SC: https://soundcloud.com/acado_musik

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