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	<title>Music - Technocity.Berlin</title>
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	<description>Wir berichten über Clubs, Festivals und Events in und um Berlin</description>
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	<title>Music - Technocity.Berlin</title>
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		<title>HÖR Berlin verkauft: Kommerzialisierung oder neue Stabilität?</title>
		<link>https://www.technocity.berlin/hoer-berlin-verkauft-kommerzialisierung-oder-neue-stabilitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Technocity.Berlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jun 2026 14:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Music]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Berliner Streaming-Plattform HÖR steht vor einem umfassenden Eigentümerwechsel. Die Holding-Gesellschaft 99Solutions GmbH übernimmt die Betreiberfirma vollständig. Der Kanal, der seit 2019 das weltweite Bild der elektronischen Musikszene aus einem Kreuzberger Studio geprägt hat, geht damit in eine neue unternehmerische Phase über. Die Eckpunkte der Übernahme HÖR soll als eigenständige Marke erhalten bleiben. Die neuen Eigentümer betonen gegenüber Branchenmedien zwar, die Relevanz des Formats schützen zu wollen, planen jedoch weitreichende Neuerungen: Neben einer modernisierten Infrastruktur soll das Angebot um ein [&#8230;]</p>
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<p>Die Berliner Streaming-Plattform HÖR steht vor einem umfassenden Eigentümerwechsel. Die Holding-Gesellschaft 99Solutions GmbH übernimmt die Betreiberfirma vollständig. Der Kanal, der seit 2019 das weltweite Bild der elektronischen Musikszene aus einem Kreuzberger Studio geprägt hat, geht damit in eine neue unternehmerische Phase über.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Eckpunkte der Übernahme</h3>



<p>HÖR soll als eigenständige Marke erhalten bleiben. Die neuen Eigentümer betonen gegenüber Branchenmedien zwar, die Relevanz des Formats schützen zu wollen, planen jedoch weitreichende Neuerungen: Neben einer modernisierten Infrastruktur soll das Angebot um ein eigenes Label, Booking- und Verlagsdienstleistungen sowie kommerzielle Partnerschaften erweitert werden. Der Verkauf folgt auf eine Phase interner Herausforderungen, in der die Plattform vermehrt wegen ihrer Kuration und dem Umgang mit Programminhalten in der Kritik stand.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kommentar: Balance zwischen Struktur und Subkultur</h3>



<p>Dass die Verantwortlichen nach den intensiven Debatten der letzten Jahre nach wirtschaftlicher Absicherung suchen, ist ein nachvollziehbarer Schritt. Professionelle Strukturen können dem Projekt das nötige Fundament bieten, um sich wieder voll auf die Musik zu fokussieren.</p>



<p>Dennoch löst die Nachricht in der Clubkultur Skepsis aus. HÖR erlangte globale Bedeutung durch seinen rohen DIY-Charakter: DJs agierten ohne Publikum vor weißen Kacheln – die Konzentration galt pur dem Handwerk. Diese unkommerzielle Atmosphäre machte die Identität des Kanals aus.</p>



<p>Die angekündigte Erschließung neuer Erlösmodelle birgt das Risiko einer schleichenden Kommerzialisierung. Sobald wirtschaftliche Optimierungsprozesse greifen, droht die musikalische Kuration defensiver zu werden. Mutige Nischen-Sounds und unbekannte Newcomer könnten im schlimmsten Fall massentauglicheren Formaten weichen müssen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Boiler-Room-Dilemma</h3>



<p>Diese Dynamik erinnert an den Werdegang von Boiler Room. Das Format startete einst als intimes Untergrund-Projekt per Webcam in einem Londoner Keller. Nach der Integration in größere Mediengruppen entwickelte es sich jedoch zunehmend zu einer global durchstrukturierten Event-Marke, die von vielen Puristen heute eher als Lifestyle-Produkt denn als subkultureller Gradmesser wahrgenommen wird.</p>



<p>Es bleibt zu hoffen, dass HÖR diesen Balanceakt erfolgreicher gestaltet. Wirtschaftliche Stabilität ist sinnvoll, solange die raue DNA der Kachelwand nicht verloren geht. Die Szene wird die kommenden Schritte aufmerksam beobachten.</p>
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		<title>Juno Download schließt nach 20 Jahren</title>
		<link>https://www.technocity.berlin/juno-download-schliesst-nach-20-jahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Technocity.Berlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2026 17:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Music]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Juno Download]]></category>
		<category><![CDATA[Juno Records]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein markanter Wendepunkt für die digitale DJ-Kultur und den Online-Musikhandel: Die Download-Plattform Juno Download hat am heutigen 1. Juni 2026 überraschend den Betrieb eingestellt. Nach genau zwei Jahrzehnten am Netz begrüßt die Website ihre Besucher ab sofort nur noch mit einer schlichten Abschiedsnachricht: &#8222;It&#8217;s been our privilege to share some of the most incredible music from the most amazing artists, but we&#8217;re sorry to say, that the time has come to say goodbye.&#8220; Zwei Jahrzehnte lang gehörte Juno Download neben [&#8230;]</p>
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<p>Ein markanter Wendepunkt für die digitale DJ-Kultur und den Online-Musikhandel: Die Download-Plattform Juno Download hat am heutigen 1. Juni 2026 überraschend den Betrieb eingestellt. Nach genau zwei Jahrzehnten am Netz begrüßt die Website ihre Besucher ab sofort nur noch mit einer schlichten Abschiedsnachricht:</p>



<p><em>&#8222;It&#8217;s been our privilege to share some of the most incredible music from the most amazing artists, but we&#8217;re sorry to say, that the time has come to say goodbye.&#8220;</em></p>



<p>Zwei Jahrzehnte lang gehörte Juno Download neben Branchenriesen wie Beatport oder Traxsource zu den wichtigsten digitalen Anlaufstellen für DJs, Musiksammler und Labels. Gegründet im Jahr 2006 als digitaler Ableger des legendären Vinyl-Vertriebs Juno Records, zeichnete sich die Plattform vor allem durch ihre Genrevielfalt aus. Abseits von Club-House bot Juno eine unschätzbare Tiefe in Bereichen wie Drum &amp; Bass, Dubstep und Hip-Hop.</p>



<p>Der operative Leiter (COO) von Juno Download, Lucas Garcia, erklärte den Schritt in einem Statement gegenüber der Fachpresse mit den veränderten Marktbedingungen. Demnach habe das allgegenwärtige Streaming das klassische Kaufmodell für digitale Musikdateien stark verdrängt. Zudem würden Künstler und Labels heute verstärkt auf Direct-to-Fan-Plattformen wie Bandcamp setzen, wodurch die wirtschaftliche Grundlage für reine Download-Webshops zunehmend wegbricht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was passiert mit gekauften Tracks?</h3>



<p>Für bisherige Kunden gibt es zumindest eine kleine Entwarnung: Wer in der Vergangenheit Musik bei Juno Download erworben hat, verliert den Zugriff darauf nicht sofort. Der Login-Bereich bleibt vorerst aktiv, sodass bereits gekaufte Tracks weiterhin über das eigene Kundenkonto heruntergeladen werden können. Auch der Kundensupport steht für Rückfragen weiterhin bereit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Juno Records nicht betroffen</h3>



<p>Wichtig für Vinyl-Liebhaber: Der physische Platten- und Equipment-Store <a href="https://de.juno.co.uk">Juno Records</a> ist von der Schließung nicht betroffen. Dieser läuft als eigenständiges Unternehmen unabhängig weiter und versorgt die Szene wie gewohnt mit u.a. Vinyl. Dennoch verliert die digitale Musiklandschaft mit dem Aus von Juno Download ein bedeutendes, historisch gewachsenes Archiv.</p>
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		<title>Tom Wax kehrt mit neuer Techno-Single &#8222;Move Your Soul&#8220; auf Better With You Music zurück ins Rampenlicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Technocity.Berlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Sep 2024 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Music]]></category>
		<category><![CDATA[Releases]]></category>
		<category><![CDATA[Move Your Soul]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Wax]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach beeindruckenden Kollaborationen mit Größen wie Westbam, Dr. Motte und Rico Puestel kehrt der Techno-Veteran Tom Wax mit einem kraftvollen Solo-Track ins Rampenlicht zurück. Sein neuestes Werk, „Move Your Soul“, das auf Better With You Music erscheint, ist ein klangliches intensives Statement seiner tief verwurzelten Leidenschaft für elektronische Musik. Mit energiegeladenen Beats und eingängigen Vocals trifft der Track direkt ins Herz eines jeden Techno-Liebhabers. Die progressiven Breakdowns ziehen den Hörer in ihren Bann und führen zu einer explosiven Entladung aller [&#8230;]</p>
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<p>Nach beeindruckenden Kollaborationen mit Größen wie Westbam, Dr. Motte und Rico Puestel kehrt der Techno-Veteran Tom Wax mit einem kraftvollen Solo-Track ins Rampenlicht zurück. Sein neuestes Werk, „Move Your Soul“, das auf Better With You Music erscheint, ist ein klangliches intensives Statement seiner tief verwurzelten Leidenschaft für elektronische Musik.<br><br>Mit energiegeladenen Beats und eingängigen Vocals trifft der Track direkt ins Herz eines jeden Techno-Liebhabers. Die progressiven Breakdowns ziehen den Hörer in ihren Bann und führen zu einer explosiven Entladung aller Sinne. Tom Wax schafft es, mit „Move Your Soul“ seinen unverwechselbaren Signature-Sound perfekt zu inszenieren und gleichzeitig die Zuhörer auf eine Reise durch treibende Rhythmen und emotionale Klangwelten mitzunehmen.<br><br>Wer auf der Suche nach einem Track ist, der sowohl auf dem Dancefloor als auch in den Köpfen nachhallt bzw. knallt, wird bei „Move Your Soul“ fündig. Ein weiteres druckvolles Meisterwerk von Tom Wax, das zeigt, warum er seit Jahren zu den innovativsten Künstlern der Szene zählt.</p>



<iframe src="https://embed.beatport.com/?id=4683507&#038;type=release" width="100%" height="362" frameborder="0" scrolling="no" style="max-width:600px;"></iframe>



<p><strong><a href="https://www.beatport.com/de/release/move-your-soul/4683507">Beatport</a></strong> | <strong><a href="https://www.instagram.com/tomwaxofficial/">Instagram</a></strong></p>
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		<title>Behind Bars &#8211; Kompromissloser Techno aus Berlin</title>
		<link>https://www.technocity.berlin/behind-bars-kompromissloser-techno-aus-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Technocity.Berlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jul 2022 07:45:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Music]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In 2020 entließ Behind Bars sein Release Unrequited Love in die Technowelt und gab damit ein erstes Lebenszeichen von sich. Nun zwei Jahre und eine Pandemie später kehrt er mit voller Wucht und ungebremster Energie zurück. Seine My Body EP gleicht einem technoiden Dammbruch, dessen drückende Drums unerbittlich mitreißen. Mit berauschender Geschwindigkeit und kräftigem Auftrieb versorgt uns Behind Bars gleich mit zwei amtlichen Techno Tracks auf dem eigens ins Leben gerufenen Label Süchtig. Wir haben uns mit Behind Bars aus [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.technocity.berlin/behind-bars-kompromissloser-techno-aus-berlin/">Behind Bars &#8211; Kompromissloser Techno aus Berlin</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.technocity.berlin">Technocity.Berlin</a>.</p>
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<p>In 2020 entließ Behind Bars sein Release Unrequited Love in die Technowelt und gab damit ein erstes Lebenszeichen von sich. Nun zwei Jahre und eine Pandemie später kehrt er mit voller Wucht und ungebremster Energie zurück. Seine My Body EP gleicht einem technoiden Dammbruch, dessen drückende Drums unerbittlich mitreißen. Mit berauschender Geschwindigkeit und kräftigem Auftrieb versorgt uns Behind Bars gleich mit zwei amtlichen Techno Tracks auf dem eigens ins Leben gerufenen Label Süchtig. Wir haben uns mit Behind Bars aus Berlin über lange Raves, Emotionen beim Techno und die Akzeptanz der Unvollkommenheit.</p>



<p><strong>Du lebst und produzierst in Berlin – was fasziniert Dich an der Stadt am Meisten</strong>?</p>



<p>Berlin birgt einfach einen unerschöpflichen Fundus an Erfahrungen, Orten und inspirierenden Menschen. Das ist, was hohe Lebensqualität für mich ausmacht. Dazu kommt -und das macht Berlin aus meiner Sicht einzigartig- dass jeder hier genau so sein kann und darf, wie er möchte. Das kann auch eine Kombination aus Vielem sein, was vielleicht anderswo als Widerspruch oder gesellschaftlich abgewerteter Kontrast aufgefasst wird (&#8222;Wie passt das denn bloß zusammen?&#8220;) . Es gibt hier keine Widersprüche. Darum liebe ich Berlin.</p>



<p><strong>Welche Emotion verbindest Du mit Techno</strong>?</p>



<p>Techno war für mich immer schon eher ein Lebensgefühl, also eher ein Gesamtkonzept, als eine bestimmte Emotion. Es mag total abgedroschen und vielleicht auch ein wenig utopisch klingen, aber für mich ist es immer die Idee der Freiheit, der Verbundenheit, der Gleichheit und und des freien Ausdrucks ohne der Angst vor Repressionen (oder sogar gegen Repressionen!) gewesen, die ich mit Techno verbunden habe. Die Musik ist letztlich nur ein kleiner Teil dessen, der aber dazu beitragen kann, dass sich diese Ideen ab und an verwirklichen &#8211; und zwar so, dass sie jeder spüren und für sich als wahr empfinden kann. Das ist also ganz unmittelbar für jeden nachfühlbar, der das möchte und der dafür offen ist. Unabhängig von all den diskussionsbedürftigen Themen in der Szene überstrahlen diese Momente für mich persönlich immer noch alles.</p>



<p><strong>Wohin treibt es Dich nach einem langen Tour-Wochenende, um ein wenig den Kopf frei zu bekommen? </strong></p>



<p>Es gibt diesen Track von Rampue, der trifft es eigentlich ganz gut: &#8222;Sonne, Park und Sterni&#8220;.</p>



<p><strong>Du hast gerade auf SÜCHTIG Deine neue EP „MY BODY“ veröffentlicht. Welche Intention und welches Konzept stecken hinter den beiden Tracks?</strong></p>



<p>Ich hab das Gefühl gerade durch Corona hat sich viel angestaut &#8211; es gab viel Frust und nicht die üblichen Mechanismen um sich auszudrücken und Balance zu schaffen. Gleichzeitig hat sich natürlich der Wunsch (fast eher ein Craving) nach Ausdruck, Freiheit und all den schönen Dingen die man vorher so wertgeschätzt hat ins nahezu Absurde gesteigert. Diese Energien habe ich angezapft und hab mich einfach mitreissen lassen. Das Ergebnis sind diese beiden Tracks.<br><br><strong>Was muss für Dich ein guter Track beinhalten, wann bist Du zufrieden mit einer Produktion?</strong></p>



<p>Es ist eigentlich ganz einfach: wenn ich beim Produzieren aufstehe, weil ich so Bock habe zu tanzen, weiss ich: das geht in die richtige Richtung. So wähle ich auch Tracks für&#8217;s Auflegen aus. Wenn man sich aber einen abmüht und sich darin verliert 8 Stunden lang die Snare zu tunen, aber noch keinen geilen Groove hat, ist das ein ziemlich sicheres Zeichen dafür, dass man sich vielleicht etwas verrannt hat. Und für das &#8222;Zufriedensein&#8220; mit einer Produktion gibts eigentlich auch eine einfache Methode: ich lasse den &#8222;fertigen&#8220; Track ein bisschen liegen und höre ihn dann nochmal mit ein bisschen Abstand an &#8211; am besten auch auf mehreren Systemen.</p>



<p>Dann schreibe ich mir auf, was mir auffällt oder was ich gerne&nbsp;noch korrigieren möchte. Und ich schaue natürlich, ob der Track&nbsp;den Tanz-Test noch besteht ;). Den Prozess wiederhole ich dann,&nbsp;bis mich nichts Grundlegendes mehr stört &#8211; dann ist der Track&nbsp;fertig. An der Stelle muss man sich dann wirklich fragen: trägt&nbsp;das, was ich hier noch ändern möchte, wirklich zu einem besseren&nbsp;Gesamtergebnis bei (zB. Mixing Probleme die man beheben möchte)&nbsp;oder driftet man grade etwas ab und ist drauf und dran, den Track&nbsp;möglicherweise eher komplett umzustellen?</p>



<p>Das ist so frustrierend wenn man dann bei Version 20 merkt: boah irgendwie war Version 1 schon mit Abstand am geilsten! Für alle die (wie ich) da manchmal mit ihrem Perfektionismus kämpfen, möchte ich daher gerne Roman Flügel zitieren, der ganz toll gesagt hat: &#8222;Accept imperfection!&#8220;.<br><br><strong>Was steht als nächstes für Dich an – wie sehen Deine nächsten Monate aus?</strong></p>



<p>Ich bin grade dabei neues Material zu produzieren und plane schon die nächsten Veröffentlichungen. Ich würde mich aber freuen, wieder mehr aufzulegen und meine Musik auch wieder mehr auf dem Dancefloor präsentieren zu können &#8211; das war die letzten beiden Jahre ja auch eher schwierig. Aber ich bin da ganz optimistisch dass das klappt.</p>



<p><strong>Behind Bars &#8211; My Body [SUECHTIG001]</strong></p>



<p><a href="https://soundcloud.com/behindbars030/sets/behind-bars-my-body-ep" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://soundcloud.com/behindbars030/sets/behind-bars-my-body-ep</a><br></p>
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		<title>Andy’s Echo – Als würde man vor Energie glühen</title>
		<link>https://www.technocity.berlin/andys-echo-als-wuerde-man-vor-energie-gluehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Technocity.Berlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2022 14:46:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Music]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Andy&#039;s Echo]]></category>
		<category><![CDATA[Katermukke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf KATERMUKKE erscheint aktuell die neue Single des Live Acts „Andy’s Echo“. Der Artist aus Hamburg versteht es wie kein Zweiter Live-Atmosphäre und Dynamik eines ganzen Festivals in seine Produktionen zu bringen. Während er auf den Stages der Republik und in den Clubs auf einen kleinen Fuhrpark an Synthesizern, E-Gitarre und Live-Vocals zurückgreift, zaubert er im Studio mitreißende Tracks. So eben auch „Fire“, welcher gleich noch einen Remix von Dirty Doering mit am Start hat. Über Berlin, den Lockdown und [&#8230;]</p>
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<p>Auf KATERMUKKE erscheint aktuell die neue Single des Live Acts „Andy’s Echo“. Der Artist aus Hamburg versteht es wie kein Zweiter Live-Atmosphäre und Dynamik eines ganzen Festivals in seine Produktionen zu bringen. Während er auf den Stages der Republik und in den Clubs auf einen kleinen Fuhrpark an Synthesizern, E-Gitarre und Live-Vocals zurückgreift, zaubert er im Studio mitreißende Tracks. So eben auch „Fire“, welcher gleich noch einen Remix von Dirty Doering mit am Start hat. Über Berlin, den Lockdown und kommende Tourtermine haben wir mit Andy’s Echo gesprochen.</p>



<p><strong>Du lebst und produzierst in Hamburg – was fasziniert Dich an der Stadt am Meisten?</strong></p>



<p>Die Stadt ist einfach wahnsinnig schön. Das blendet man manchmal aus bzw. gewöhnt sich daran und nimmt es für selbstverständlich, wenn man schon ein paar Jahre hier wohnt. Die Leute sind direkt und entspannt. In meiner Bubble um Schanze, St. Pauli und Altona habe ich mich schon direkt wohl gefühlt als ich das erste Mal vor über zehn Jahren hier war.</p>



<p><strong>Und wohin zieht es Dich am Tag und in der Nacht, wenn Du zu Besuch in Berlin bist, um einen Gig zu spielen?</strong></p>



<p>Ich habe noch nicht oft in Berlin gespielt da ich erst kurz vor der Pandemie als Andy&#8217;s Echo angefangen habe aufzutreten. Ich hoffe das lässt sich jetzt nachholen. 🙂</p>



<p>Unter anderem im Mensch Meier und Ritter Butzke bin ich schon aufgetreten, das war irre und jeweils besondere Gigs für mich. Als Gast bin ich gern im Sisyphos. Im Kater würde ich auch gern mal spielen. Tagsüber ist der Holzmarkt einer meiner Lieblingsorte in Berlin.</p>



<p><strong>Dein Geheimtipp um nach einem langen Tour-Wochenende ein wenig den Kopf frei zu bekommen?</strong></p>



<p>Wenn die Sonne untergeht an die Elbe laufen und die Show genießen. Gibt nichts Besseres als wenn der Himmel die Sache mit den Farben macht.</p>



<p><strong>Du hast gerade auf &#8218;KATERMUKKE&#8216; Deine neue Single &#8218;Fire&#8216; veröffentlicht. Welche Intention und welches Konzept stecken hinter der Produktion?</strong></p>



<p>In &#8218;Fire&#8216; geht es darum sich extrem energiegeladen zu fühlen. Der Track ist im Lockdown entstanden, den ich als deprimierend und entkräftend empfunden habe, weil das soziale und kulturelle Leben so stark eingeschränkt war und ich genau daraus normalerweise viel Energie ziehe. Ich habe einen Drang nach starken Gefühlen in mir den ich kaum befriedigen konnte. Als Trotzreaktion wollte ich einen Track produzieren der sehr energetisch ist und sich anfühlt als würde man vor Energie glühen.</p>



<p><strong>Wie bringst Du als Live Act Deinen Sound auf die Bühne in die Clubs wie z.B. ins Uebel &amp; Gefährlich oder ins Ritter Butzke?</strong></p>



<p>Das ist manchmal gar nicht so einfach, weil ich beim Produzieren selten darüber nachdenke wie ich einen Song dann live umsetze. Ich verfremde meine Stimme und Gitarre gern und jage die Signale durch unzählige Effekt-Ketten und Automationen. Da muss ich auf der Bühne häufig Umwege gehen um das irgendwie zu rekonstruieren.</p>



<p>Außerdem produziere ich ab und zu auch gerne Tracks ohne dabei an den Dancefloor zu denken um sich mal komplett frei von allen Beschränkungen zu machen.</p>



<p>&#8218;Fire&#8216; ist aber einer der Tracks den ich gezielt für den Dancefloor produziert habe und den ich seit er fertig ist bei jedem Set spiele. Deswegen freu ich mich umso mehr, dass er jetzt endlich veröffentlicht ist.</p>



<p><strong>Was steht als nächstes für Dich an – wie sehen Deine nächsten Monate aus?</strong></p>



<p>Ich veröffentliche im Juni eine EP auf Stil vor Talent und danach meine zweite EP auf 3000º Records. Außerdem spiele ich viele Festivals, bin mit 3000º on Tour und im Herbst wieder in Südafrika. Und ich werde auf viele Konzerte und Raves gehen, weil ich unheimlich Bock habe zu tanzen und gefühlt noch viel aus den letzten zwei Jahren nachzuholen ist.</p>



<p></p>



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<iframe  title="Andy&#39;s Echo" width="1170" height="450" scrolling="no" frameborder="no" consent-original-src-_="https://w.soundcloud.com/player/?visual=true&amp;url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Fusers%2F325322862&amp;show_artwork=true&amp;maxheight=1000&amp;maxwidth=1170" consent-required="4345" consent-by="services" consent-id="4346"></iframe>
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<p><a href="https://www.instagram.com/andys.echo">https://www.instagram.com/andys.echo</a></p>



<p><a href="http://www.andys-echo.com/">http://www.andys-echo.com</a></p>
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		<title>Sam Shure – Immer bereit für den nächsten Schritt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Technocity.Berlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Feb 2022 16:11:33 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Stil vor Talent]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Indem der in Berlin lebende Sam Shure abenteuerliches elektronisches Sounddesign mit hochharmonischem, melodiegetriebenem Songwriting verbindet, entwickelt sich sein faszinierender Output auf Labels wie Mukke und Stil vor Talent kontinuierlich weiter. Auch indem er seiner Handschrift neue Texturen und Schichten hinzufügt und seine eigenen kreativen Grenzen verschiebt. Sam wuchs in Mitteldeutschland auf und begann im zarten Alter von 4 Jahren mit dem Klavierspiel. Seine akustische Erziehung erhielt er von seinem Vater, dem ägyptischen Jazzmusiker Basem Darwisch, der seinen Appetit auf musikalische [&#8230;]</p>
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<p>Indem der in Berlin lebende Sam Shure abenteuerliches elektronisches Sounddesign mit hochharmonischem, melodiegetriebenem Songwriting verbindet, entwickelt sich sein faszinierender Output auf Labels wie Mukke und Stil vor Talent kontinuierlich weiter. Auch indem er seiner Handschrift neue Texturen und Schichten hinzufügt und seine eigenen kreativen Grenzen verschiebt. Sam wuchs in Mitteldeutschland auf und begann im zarten Alter von 4 Jahren mit dem Klavierspiel. Seine akustische Erziehung erhielt er von seinem Vater, dem ägyptischen Jazzmusiker Basem Darwisch, der seinen Appetit auf musikalische Kreativität und künstlerischen Ausdruck förderte.</p>



<p>Während seine Tracks dazu neigen, diesen einen Moment&#8220; auf der Tanzfläche zu erzeugen, wenn sie von Leuten wie Dixon, Damian Lazarus, Âme oder Patrice Bäumel gespielt werden, bringt Sam selbst hinter den Decks die Essenz seines künstlerischen Schaffens auf den Punkt. Jüngst veröffentlichte Sam Shure seine gefeierte neue Malfunction EP auf Stil vor Talent – ein guter Grund für ein Gespräch mit ihm über Berlin und Techno.</p>



<p><strong>Du lebst und produzierst in Berlin &#8211; was fasziniert Dich an der Stadt am Meisten?</strong></p>



<p>Tatsächlich bin ich nach einjähriger Pause in Amsterdam sogar wieder zurück gezogen weil die Stadt mich nicht los lässt. Ich würde sagen es herrscht eine Art von Freiheit jeden Tag der Woche fast alles erleben zu können was man sich vorstellen kann. Ob Museum, Kunstausstellung oder Tempelhofer Feld, Berlin hat so viele Facetten und interessante Orte dass ich immer sehr froh bin nach einer Tour wieder nach Hause zu kommen.</p>



<p><strong>Wohin treibt es Dich nach einem langen Tour-Wochenende, um ein wenig den Kopf frei zu bekommen?</strong></p>



<p>Wie eben schon erwähnt habe ich die letzten zwei Jahre sehr viel Zeit am Tempelhofer Feld verbracht. Ich habe während der Pandemie meine Leidenschaft fürs Skateboard fahren wieder neu entfacht und war fast jeden Tag an dem es halbwegs trocken war skaten.</p>



<p>Die Skatehalle am RAW Gelände oder am Mauerpark sind auch gute Spots. Abgesehen davon bin ich im Sommer oft am Paul-Lincke Ufer zum Boulen oder gehe in die Berliner Philharmonie. Für die nächste Zeit habe mir jetzt vorgenommen wieder öfter in Jazz Clubs zu gehen, wenn es wieder möglich ist.</p>



<p><strong>Was liebst Du an der Berliner Szene besonders? Was könnte besser sein in der Stadt die (in der Regel) nie schläft?</strong></p>



<p>Definitiv die Offenheit und die Energie der Menschen die hier feiern gehen. Es gibt eine unvergleichliche Atmosphäre in den Berliner Clubs die ich so noch nirgendwo anders erlebt habe. Privat gehe ich nicht mehr wirklich viel aus, wenn ich ein freies Wochenende habe aber falls doch dann am liebsten in die Panorama Bar. Ich finde es unglaublich inspirierend dort mal Musik aus einer anderen Szene zu konsumieren und dass der Vibe dort einzigartig ist brauche ich wahrscheinlich nicht zu erwähnen.</p>



<p>Bis auf den Flughafen BER fällt mir da nicht wirklich viel erwähnenswertes ein. Das Tempo der Sicherheitskontrolle am Flughafen jedoch ist etwas worüber ich jede Woche den Kopf schüttele&#8230;</p>



<p><strong>Du hast gerade auf Stil vor Talent Deine neue EP &#8222;Malfunction&#8220; veröffentlicht. Welche Intention und welches Konzept stecken hinter der EP?</strong></p>



<p>Ein bestimmtes Konzept habe ich bei dieser EP eigentlich nicht wirklich verfolgt. Mir war es wichtig das die Tracks auf der EP abwechslungsreich und vor allem spielbar sind. Viele haben sicherlich schon gemerkt, dass ich mittlerweile einen anderen Sound produziere als noch vor zwei, drei Jahren und bei „Malfunction“ habe ich versucht Teile von meiner früheren Klangästhetik mit neuen Techniken und reiferem Sounddesign zu kombinieren.</p>



<p><strong>Eine großartige Kooperation mit Francesca Siano ist ebenfalls mit an Bord &#8211; wie kam es dazu?</strong></p>



<p>Das ist tatsächlich eine ganz coole Story. Ich bin letzten Sommer mit einem guten Freund in Kreuzberg unterwegs gewesen und wir sind irgendwann am Paul Lincke Ufer gelandet. Nach einer Weile haben wir gehört, dass in der Nähe vom Boul Platz eine Sängerin mit ihrer Gitarre spielt. Als wir näher kamen war ich direkt sehr beeindruckt von ihrer sehr speziellen Stimme und wir standen bestimmt eine Stunde da und haben gebannt zugehört.</p>



<p>Als sie fertig war bin ich zu ihr gegangen, habe mich für diesen sehr schönen Sommer Abend bedankt und mich ein bisschen mit ihr unterhalten. Sie kam gerade aus Italien und besagter Tag war ihr erster Auftritt in Berlin. Nach einer Weile habe ich sie dann gefragt ob sie theoretisch Lust hätte mal zu mir ins Studio zu kommen. Sie ist unglaublich freundlich gewesen und hatte sich sehr gefreut über die Einladung.</p>



<p>Ein bis zwei Wochen später kam sie dann vorbei und wir haben die Vocals zu „Sopra Il Mundo“ aufgenommen. Ich bin mir sicher. dass wir noch einige Male zusammen arbeiten werden.</p>



<p><strong>Das Release hat direkt Support von Acts wie Adriatique, Mind Against, Âme, Camelphat, Jamie Jones und Acid Pauli erhalten. Hast Du damit gerechnet?</strong></p>



<p>Ich glaube gerechnet ist der falsche Begriff. Ich habe natürlich gehofft, dass sie von den A-List DJs gespielt werden, nachdem ich beim Austesten gemerkt habe, wie gut sie im Club funktionieren. Als ich dann mitbekommen habe, dass die Resonanz wirklich gut war, hat mich das natürlich sehr gefreut. DJs wie Adriatique und Mind Against verfolge ich schon einige Zeit und ihr Sound hat mich definitiv auch in gewisser Weise inspiriert und geprägt.</p>



<p><strong>Was steht als nächstes für Dich an &#8211; wie sehen Deine nächsten Monate aus?</strong></p>



<p>Ich habe wirklich sehr viel neue Musik in der Pipeline und bin unglaublich aufgeregt sie mit der Welt zu teilen. Viel kann ich im Moment noch nicht verraten aber es sind auf jeden Fall sehr spannende Labels dabei und auch das ein oder andere Projekt an dem ich schon lange arbeite.</p>



<p>Zwei Remixe über die ich schon sprechen kann habe ich für meinen Freund Kadosh auf Moblack gemacht, unteranderem mit Benjamin Fröhlich und einen zweiten Remix für Illusory auf Avidus´s Label Empore. Beide kommen in den nächsten Wochen raus.</p>



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<p><a href="https://www.instagram.com/sam_shure/">h</a><a href="https://www.instagram.com/sam_shure/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ttps://www.instagram.com/sam_shure/</a></p>



<p><a href="https://www.stilvortalent.de/booking/sam-shure" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.stilvortalent.de/booking/sam-shure</a></p>
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		<title>Ronald Christoph &#8211; Mit frischem Sound aufgetaucht</title>
		<link>https://www.technocity.berlin/ronald-christoph-mit-frischem-sound-aufgetaucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Technocity.Berlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Dec 2021 11:28:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Music]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die musikalischen Projekte von Ronald Christoph reichen von elektronischen Songs, Chicago u. New-York House, über Disco-, Acid-und Techhouse, bis hin zu hartem Techno und ganz rohen bizarren elektronischen Collagen. Je nach Lust und Laune veröffentlicht der in Berlin lebende Artist ca. 20 Maxisingles und auch Alben pro Jahr. Sowohl als Produzent international bekannter DJs, als auch als Einzelkünstler und Liveperformer machte er sich in der Szene einen Namen. Neben vielen Releases erscheint 2012 auf seinem eigenen Imprint Evamore Records die [&#8230;]</p>
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<p>Die musikalischen Projekte von Ronald Christoph reichen von elektronischen Songs, Chicago u. New-York House, über Disco-, Acid-und Techhouse, bis hin zu hartem Techno und ganz rohen bizarren elektronischen Collagen. Je nach Lust und Laune veröffentlicht der in Berlin lebende Artist ca. 20 Maxisingles und auch Alben pro Jahr. Sowohl als Produzent international bekannter DJs, als auch als Einzelkünstler und Liveperformer machte er sich in der Szene einen Namen.</p>



<p>Neben vielen Releases erscheint 2012 auf seinem eigenen Imprint Evamore Records die Single „Take Off, Baby!“. Diese ist stilistisch vollkommen eigenständig und wird vom Technopublikum mit vielen Hunderten verkaufter Vinyl-Maxis, Tausenden Downloads und mehr als 50 Millionen Streams belohnt. Releases und Lizenzierungen folgten auf Labels wie Cocoon, Kater Mukke, Kling Klong, Arms &amp; Legs, Acker Records und seinem eigenen Label Evamore sowie Kooperationen wie mit Miyagi, Steve Cole und weiteren Akteuren. Aktuell stehen neue Remixe und Produktionen an, ein guter Grund also mit Ronald Christoph über Berlin, Techno und weitere wichtige Dinge des Lebens zu sprechen.</p>



<p><strong>Du bist als Artist schon einige Zeit im Business, hast in vielen Clubs gespielt und auf verschiedenen angesagten Labels ver</strong><strong>ö</strong><strong>ffentlicht. Was treibt Dich nach wie vor am meisten an?</strong></p>



<p>Der spontane Antrieb kommt häufig aus einer Idee, die umsetzbar ist. Es echot etwas im Kopf herum und bringt ein Gefühl zum Schwingen. Man möchte es gern hören. Das kann ich aus dem Schlaf mitbringen, aus Träumen, oder es kann ganz schnell passieren. Quasi auf Knopfdruck.</p>



<p><strong>Was fasziniert Dich an elektronischer Musik in all seinen Facetten und der Szene im Allgemeinen?</strong></p>



<p>Es macht einfach glücklich, wenn man mit netten Menschen diese bestimmten Momente erleben kann. Der Schlüssel ist die Unvoreingenommenheit und die Akzeptanz des Gegenübers. Wenn ein Punk neben einem Schlippsträger, tief versunken in die Musik, sich die Seele aus dem Leib tanzen, dann fühle auch ich mich gelöst.<br><br><strong>Welche Emotion verbindest Du mit Techno (in einem Wort)?</strong></p>



<p>Spaß und Freiheit. SInd das eigentlich Emotionen? Erleichterung. Es fehlt, wenn es nicht da ist.</p>



<p><strong>In Berlin kennt man Dich von Deinen Gigs in Clubs wie dem Kater, Tresor oder auch Hoppetosse. Wo holst Du Dir in Berlin Inspiration außerhalb des Nachtlebens?</strong></p>



<p>Wenn ich nicht täglich zehn Seiten in einem guten Buch lese, fällt mir bald nichts mehr ein. Auch die Suche nach kreativen Techniken spielt eine Rolle. Berlin ist natürlich eine quirlige Stadt. Aber ich weiß nicht, ob mich Berlin-Mitte zu anderer Musik inspririert, als Kreuzberg oder Marzahn. Vielleicht inspriert mich das Tempelhofer Feld, oder der Straßenmusiker in der U-Bahn.</p>



<p><strong>Im Dezember steht ein neuer Remix Deines Tracks „</strong><strong>Take Off, Baby! </strong><strong>(</strong><strong>feat. Orlando</strong><strong>)“ an. Das Original dürfte allein bei YouTube und Spotify über 20 Millionen mal gespielt worden sein. Ist so ein Hit mehr Fluch oder Segen?</strong></p>



<p>Ich bin sehr dankbar dafür und freue mich, dass so eine große Akzeptanz da ist. Was wäre der Musiker ohne sein Publikum? Ich bin einfach froh und genieße es.</p>



<p><strong>Was geht bei Dir gerade selbst im Studio – woran arbeitest Du?</strong></p>



<p>Nun, da geht eigentlich immer etwas. Man erforscht neue Geräte, bildet sich weiter, übt Klavier und Gesang, arbeitet mit verschiedenen Künstlern an ihren Produktionen und in verschiedenen Projekten an neuem Material. Man schmiedet Pläne. Ganz neue Tracks mit meinem tollen Freund und Studiokollegen Steve Cole sind fertig geworden. Aber auch die Hörer von „Take Off, Baby! (feat. Orlando)“ werden verarztet. Zwei neue Remixe erblickten das Licht der Welt. Und es passierte einiges mehr, von dem ich leider noch nichts mitteilen darf…</p>



<p><strong>Was muss für Dich ein guter Track beinhalten, wann bist Du zufrieden mit einer Produktion?</strong></p>



<p>Musik sollte kein Design sein. Zwanzig Stühle für ein Möbelhaus zu entwerfen, die dann alle schlank und schwarz sein müssen, um in eine Produktreihe zu passen, das triggert nicht mein Empfinden. Die musikalischen Ideen kommen anfangs ziellos aus einem weiten Spektrum und sie benötigen, um sich zu entwickeln, eine notorische Undiszipliniertheit. Trotzdem muss der Groove immer passen. Ich mag es nicht, wenn die verschiedenen Elemente sich gegenseitig die Energie rauben. Das betrifft auch die Sounds und den Stil. Man sollte nicht unendlich viele Stile miteinander mischen. Drei reichen in einem Track.</p>



<p><strong>Und was sind aktuell Deine Lieblingsgeräte bzw. Software, wenn Du an neuem Sound schraubst?</strong></p>



<p>Definitiv ein Brett ist der neue Sequential Prophet 10! Der originale Korg MS-20 kann eine tolle Soundquelle und Inspiration sein. Weiterhin hat eine super klingende Akustikgitarre den Weg zu mir gefunden. Darauf übe ich fast jeden Tag und kann schon leichte Top-40-Liedchen trällern. Wenn die Zeit reif ist und ich mich dabei nicht mehr verheddere, werde ich sofort beginnen, die verrücktesten Effekte darauf zu legen. Mal sehen&#8230;</p>



<p><strong>Und wie sieht die Roadmap für Dich in den nächsten Wochen aus?</strong></p>



<p>Zuerst kommen die beiden Remixe für „Take Off, Baby! (feat. Orlando)“ angeführt vom „Landhouse“-Remix. Danach zwei Tracks mit „Steve Cole“. Im März/April geht es mit mehreren neuen „Ronald Christoph“-Produktionen weiter. Vielleicht gibt es nächstes Jahr auch wieder etwas auf Vinyl. Da müssen aber die Presswerke mitspielen. Die Vorlaufzeiten gehen gerade durch die Decke.</p>



<p><strong>Dein Jahresvorsatz für 2022?</strong></p>



<p>Ich möchte wieder ein Stück wachsen.</p>



<p><strong>Mehr Infos zu Ronald Christoph unter:</strong></p>



<p><a href="http://ronaldchristoph.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>http://ronaldchristoph.com</strong></a></p>



<p><a href="https://www.instagram.com/ronaldchristoph/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>https://www.instagram.com/ronaldchristoph/</strong></a></p>



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<p></p>
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		<title>Bratři – die Live-Techno Brüder aus Prag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Technocity.Berlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Nov 2021 08:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Music]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bratri]]></category>
		<category><![CDATA[Prag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Zwillinge Jirka und Ondra stehen hinter dem Live Act „Bratři“ aus Prag, der mit voller Hingabe Synthesizer, Modular-Gerät und Live Drums zu berauschenden Techno-Tracks vermischt. Ihr Live Gigs und Sessions haben in kurzer Zeit in ganz Europa für Aufsehen gesorgt. Die dynamischen live Drums in Verbindung mit den mitreißenden melodischen Parts und Bässen machen den Sound von Bratři zu etwas Einzigartigem. Jüngst haben sie ihr Album „Two Minds“ auf Vinyl und digital veröffentlicht und mit einer Releaseparty in Prag [&#8230;]</p>
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<p><strong>Die Zwillinge Jirka und Ondra stehen hinter dem Live Act „Bratři“ aus Prag, der mit voller Hingabe Synthesizer, Modular-Gerät und Live Drums zu berauschenden Techno-Tracks vermischt. Ihr Live Gigs und Sessions haben in kurzer Zeit in ganz Europa für Aufsehen gesorgt. Die dynamischen live Drums in Verbindung mit den mitreißenden melodischen Parts und Bässen machen den Sound von Bratři zu etwas Einzigartigem. Jüngst haben sie ihr Album „Two Minds“ auf Vinyl und digital veröffentlicht und mit einer Releaseparty in Prag gefeiert. Wir haben mit den Techno-Brüdern gesprochen.</strong></p>



<p><strong>Werfen wir einen kurzen Blick in die Vergangenheit. Wie hat bei Bratři eigentlich alles angefangen?</strong></p>



<p>Als Kinder wollten wir immer Musiker werden. Ich (Jirka) fing als Erster an, Klavier zu spielen. Mein Bruder (Ondra) spielte Schlagzeug. Nach Jahren des Übens beschlossen wir, am Prager Konservatorium zu studieren. Wir studierten beide Schlagzeug und Perkussionsinstrumente und wurden von der klassischen Musik beeinflusst.</p>



<p>Während unserer Schulzeit haben wir uns auch für Popmusik und Synthesizer interessiert. Wir waren schon immer von analogen Synthesizern fasziniert. Ich erinnere mich an den Moment, als wir uns nicht entscheiden konnten, welches Instrument wir kaufen sollten. Am Ende haben wir uns den alten JUNO 106 gekauft und seit diesem Moment hat alles angefangen.</p>



<p><strong>Was hat euch an elektronischer Musik schon in jungen Jahren so gereizt?</strong></p>



<p>Wir waren schon immer von elektronischen Klängen im Allgemeinen fasziniert. Unsere Liebe zu analogen Synthesizern wurde durch den Roland Juno 106 geweckt, den ersten Synthesizer, den wir kauften. Wir hörten Depeche Mode, Kraftwerk und New Order. Dann haben wir eine Menge Synthesizer und andere Geräte wie DSI Mopho, Moog oder Module für unser Modularsystem gekauft.</p>



<p><strong>Ihr habt in den letzten Monaten eine hohe Qualität an Veröffentlichungen abgeliefert. Was ist euer Geheimnis, um die Qualität auf hohem Niveau zu halten?</strong></p>



<p>Wir versuchen, unser Bestes zu geben und bei der Aufnahme von Sounds akribisch vorzugehen. Wir verbringen praktisch jeden Tag Zeit im Studio, um an neuen Tracks zu arbeiten, zu proben und zu jammen und neue Produktionsfertigkeiten zu erlernen.</p>



<p>Es ist unsere Leidenschaft, im Studio zu sein und unserem Live-Set den letzten Schliff zu geben oder neue Tracks zu machen. Das geht Hand in Hand mit dem Kauf neuer Ausrüstung und dem Geld, das wir dafür ausgeben:)</p>



<p><strong>Was liebt ihr immer noch am meisten am Touren, Spielen und Produzieren?</strong></p>



<p>Es gibt immer noch etwas Neues zu entdecken oder zu erleben. Wir lieben das Reisen im Allgemeinen, das Unterwegssein. Es ist eine versteckte Energie, aber manchmal ist es ziemlich anstrengend, sehr früh aufzustehen und um 01:00 Uhr morgens für die Show bereit zu sein. Wenn wir live spielen, ist die treibende Kraft die Energie zwischen uns und auch die Energie des Publikums.</p>



<p><strong>Was ist eure persönliche Vorstellung von gutem Techno?</strong></p>



<p>Eine gute Kick-Drum auf jeden Fall 🙂</p>



<p><strong>Und was war die Grundidee hinter eurem Album Two Minds?</strong></p>



<p>Nach der EP Monster, die 2016 erschienen ist, wollten wir etwas anderes machen, vor allem in unserem Sound. Unseren Sound vorantreiben und &#8222;elektronischer&#8220; sein als zuvor. Alles wurde durch das Live-Spielen beeinflusst.</p>



<p>Vor Covid 19 haben wir viele Gigs im Jahr gespielt und konnten unsere Musik auf die Menge abstimmen. Es ist wichtig, dass die Musik mit den Leuten funktioniert, und wir hatten viele Gelegenheiten, das auszuprobieren.</p>



<p>Während des Lockdowns konnten wir unsere Tracks fertigstellen und das ganze Album erwachte zum Leben. Alle Tracks sind mit ähnlichen Sounds verbunden und es ist wie ein Leben, manchmal schlecht, manchmal gut.</p>



<p><strong>Seid ihr im Moment im Studio sehr beschäftigt? Was steht in den nächsten Monaten auf eurer Agenda?</strong></p>



<p>Wir arbeiten gerade an neuer Musik, die wir nächstes Jahr veröffentlichen werden. Momentan konzentrieren wir uns auf unsere Show im Palace Akropolis Prag, die im Grunde eine Release-Party des Two Minds Albums ist. Viele Dinge bei dieser Show werden sehr speziell sein. Wir arbeiten zusammen mit dem audiovisuellen Studio Xlab an Bühnenbild und LED-Visuals.</p>



<p>Wir haben vor kurzem unseren Remix für eine estnische Band fertiggestellt, also bleibt dran für kommende Neuigkeiten!</p>



<p><strong>Live Video</strong></p>



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<p></p>
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		<title>Andreas Henneberg &#038; Synth Happens</title>
		<link>https://www.technocity.berlin/andreas-henneberg-synth-happens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Technocity.Berlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Sep 2021 11:39:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Music]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Henneberg]]></category>
		<category><![CDATA[Synth Happens]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Andreas Henneberg kann einfach nicht still stehen. Der Berliner DJ, Live-Act und Label-Betreiber scheint unendlich viel Energie und ungebremste Leidenschaft für Musik zu haben. Kaum hat er im letzten Jahr sein Album All Right Now veröffentlicht, präsentiert er nun eine neue Show seines Clubsound-trifft-Orchester Konzeptes „Synth Happens“, welches beim MixMag seine Premiere fand. Wir haben mit Andreas Henneberg über die Arbeit mit dem Orchester und seine Pläne für die Zukunft gesprochen. Hallo Andreas, vor einem knappen Jahr haben wir über [&#8230;]</p>
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<p>Andreas Henneberg kann einfach nicht still stehen. Der Berliner DJ, Live-Act und Label-Betreiber scheint unendlich viel Energie und ungebremste Leidenschaft für Musik zu haben. Kaum hat er im letzten Jahr sein Album All Right Now veröffentlicht, präsentiert er nun eine neue Show seines Clubsound-trifft-Orchester Konzeptes „Synth Happens“, welches beim MixMag seine Premiere fand. Wir haben mit Andreas Henneberg über die Arbeit mit dem Orchester und seine Pläne für die Zukunft gesprochen.</p>



<p><strong>Hallo Andreas, vor einem knappen Jahr haben wir über Dein Album All Right Now gesprochen. Nun bist Du mit einem Live Konzert mit vollem Orchester zurück! Wie lange brauchtest Du für die Vorbereitung für Synth Happens?</strong></p>



<p>Hallo Ihr Lieben! Seit 2017 arbeite ich eigentlich ständig daran die Orchester Shows zu verbessern, neu zu gestalten, oder auch komplett umzuschreiben. Das ganze Programm ist im ständigen Wandel und es kommen immer wieder auch neue Stücke hinzu. Durch die vergangenen Auftritte mit den verschiedensten Orchestern sammelt man unheimlich viel Erfahrung.</p>



<p>Vorbereitung ist Alles. Wie lange wir daran gearbeitet haben, kann ich garnicht so Recht sagen. Mehrere Jahre sind es auf jeden Fall.&nbsp;Ich bin mega happy solch ein fantastisches Team um mich zu haben um gemeinsam dieses verrückte Projekt überhaupt umsetzen zu können. Die meiste Arbeit hatte sicherlich mein Arrangeur und Dirigent &#8222;Christian Dellacher“. Jeder der ca. 70 Orchestermusiker möchte ja schließlich auch seine Noten vor sich stehen haben.</p>



<p><strong>Du streamst regelmäßig und dazu auch gerne mal mehrere Stunden am Stück &#8211; welche Herausforderungen kamen nun bei den Aufnahmen im Rostocker Volkstheater auf Dich zu?</strong></p>



<p>Das stimmt, ich streame regelmäßig DJ-Sets aus meinem Studio heraus. Manchmal auch 15 Stunden und länger. Das fühlt sich ein wenig so an, als würde man eine Radio-Sendung moderieren. Ich spiele auch ganz andere Musik als im Club. Ein Live-Stream mit Orchester ist da schon was ganz ne ganz andere Hausnummer.</p>



<p>Stell Dir vor, Du hast etwa 100 Mikrofone und 20 Stereo Line-Kanäle. Das sind also ca. 140 Audio Spuren die alle über X Kilometer Kabel in einem ziemlich großen Mischpult zusammenkommen. Dazu noch ne ganze menge Kamera’s und ein 20 Köpfiges Technik-Team. Dann gibts da auch noch das Orchester. Jeder der schon mal in einer Band gespielt hat weiß, wie schwer es ist, es jedem einzelnen Musiker recht zu machen.</p>



<p>Drei Tage vor dem Stream hieß es plötzlich vom Land Mecklenburg Vorpommern, wir dürfen aufgrund von Covid-Lockerungen nun 100 ausgewählte Gäste in den Saal lassen. Tolle News für uns, Horror News für das Technik Team. Was, wenn dann jemand Hustet? Dann wäre die ganze Aufnahme nicht zu gebrauchen. Was die Herausforderungen angeht, könnte ich hier noch endlos weiter machen. Spass gemacht hat es trotzdem.</p>



<p><strong>Das Live Video wurde vom Mixmag premiert &#8211; ein wahrer Ritterschlag &#8211; kannst du Dir vorstellen das Konzept mit Orchester auch im Ausland zu realisieren?</strong></p>



<p>Ich habe mich sehr darüber gefreut, das Mixmag uns bei dem Projekt unterstützt hat. Es ist super schwierig geworden mit Live-Streams jene Leute zu erreichen, die so etwas gern sehen möchten. Ohne einen Partner wie Mixmag ist das heutzutage fast nicht mehr möglich. Jedes Jahr realisieren wir 1 &#8211; 2 Shows mit unterschiedlichen Orchestern in verschiedenen Städten. Natürlich versuchen wir damit auch im Ausland Fuss zu fassen und sprechen bereits mit diversen Opernhäusern weltweit.</p>



<p>Da die meisten Orchester &#8222;unverstärkt&#8220; auftreten besitzen viele Theater noch nicht einmal Lautsprecher. Da müssen dann erstmal Subwoofer, Lautsprecher, 100 Mikrofone, 20km Kabel und nen riesen Mischpult organisiert und vor allem installiert werden. Für einen einzigen Auftritt ist das mit ziemlich viel Aufwand, Personal und Kosten verbunden. Ohne Kulturförderungen also quasi nicht umsetzbar, was bedeutet dass wir im Ausland erst einmal jemanden bräuchten, der die Gelder dafür organisiert. Von der Logistik möchte ich garnicht erst anfangen zu schreiben. Ach wie schön einfach doch das DJ-Leben im Vergleich dazu ist. USB Stick rein und los gehts..</p>



<p><strong>Welche Synths kamen denn eigentlich zum Einsatz und warum genau diese?</strong></p>



<p>Mein Live-Setup ist fast identisch zu dem, was ich auch im Studio benutze um meine Tracks zu produzieren. Anstelle des Studio-Computers geben bei mir 2 Elektron Octatrack Sampler mit Custom Faderpacks den Takt an. Per Midi gehts dann in den Minimoog Voyager und Moog Sub37. Dazu kommen diverse Effekt Gurken und ein kleines Mischpult in dem Alles zusammenläuft. Die Moog Synthesizer lassen sich einfach hervorragend in das Live-Setup implementieren und spielen in meinen Tracks eh immer die Hauptrolle.</p>



<p><strong>Und wie kam es zur finalen Auswahl der Tracks, unter welchen auch ein The Glitz Titel ist?</strong></p>



<p>Zuerst sitze ich zusammen mit dem Arrangeur&nbsp;„Christian Dellacher“ im Studio um über meine neuesten Produktionen zu hören, oder auch um ältere Titel umzuschreiben. Nicht jeder Titel eignet sich dafür um Ihn für ein Orchester spielbar zu machen. Natürlich versuche ich meine bekanntesten Tracks irgendwie mit einzubauen. Oft genug mussten wir aber feststellen, das es nicht so funktioniert, wie wir es gern hätten. Für die letzten 3 Shows haben wir meinen The Glitz Partner &#8222;Daniel Nitsch“ eingeladen und einige unserer Lieblings-Titel zusammen gespielt. Es ist ein riesen Spass mit Ihm zusammen auf der Bühne zu stehen! Insgesamt 4 The Glitz Tracks sind aktuell mit dabei.</p>



<p><strong>Wohin geht nun die Reise für Andreas Henneberg in den nächsten Monaten?&nbsp;</strong></p>



<p>Es sind 2 weitere SYNTH HAPPENS Shows in den nächsten Monaten geplant. Unter Anderem wird es eine Clubnight im Nikolaisaal Potsdam geben. Tini Gessler, Alec Troniq, ich und das Deutsche Filmorchester Babelsberg werden am 19.02.2022 eine ganze Nacht lang zusammen Live spielen. Auch back2back2back mit dem Orchester wird es geben. Im Oktober und November geht es aber erstmal auf eine 3 Wochen USA Tour, falls Covid nicht einen Strich durch die Rechnung macht.</p>



<p>Viele neue Veröffentlichungen stehen ebenso an. Auf meinen Label &#8222;SNOE“ haben wir einige fantastische Künstler unter Vertrag genommen und neue Klamotten gibt es auch demnächst in unserem Label-Shop. So richtig langweilig wird es auf jeden Fall erstmal nicht.</p>



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<p><a href="http://www.andreas-henneberg.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.andreas-henneberg.com</a></p>



<p><a href="http://www.snoemusic.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.snoemusic.com</a></p>
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		<title>Beth Lydi &#8211; pure Energie aus zwei Welten</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2021 13:55:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Music]]></category>
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		<category><![CDATA[Beth Lydi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beth Lydis Inspiration für ihren unverkennbaren Sound entstammt aus zwei Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Zum einen aus ihrer Heimat Oslo und ihrer damit verbundenen Liebe zur Natur, den tiefen und üppigen Wäldern, wilden dahinsprudelnden Flüssen und endlosen Bergen. Und andererseits dem pulsierenden und urbanen Berlin, mit all seinen endlosen Betonstrecken, in den Himmel ragenden Bauten und geschäftigem Trubel zur Tag- und Nachtzeit. Und genau aus diesen so konträren Welten schöpft Beth Lydi ihre Kreativität. Ihre Mixsessions sind stets [&#8230;]</p>
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<p>Beth Lydis Inspiration für ihren unverkennbaren Sound entstammt aus zwei Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Zum einen aus ihrer Heimat Oslo und ihrer damit verbundenen Liebe zur Natur, den tiefen und üppigen Wäldern, wilden dahinsprudelnden Flüssen und endlosen Bergen. Und andererseits dem pulsierenden und urbanen Berlin, mit all seinen endlosen Betonstrecken, in den Himmel ragenden Bauten und geschäftigem Trubel zur Tag- und Nachtzeit.<br><br>Und genau aus diesen so konträren Welten schöpft Beth Lydi ihre Kreativität. Ihre Mixsessions sind stets energiegeladen und voller Frische. Ihre Produktionen strotzen nur so vor Tanzbarkeit und Clubfeeling. Beth selbst hat einen scheinbar unentleerbaren Akku – wie sonst sollte sie neben ihrem Output als DJ auch noch ein eigenes Label mit Weggefährten Andreas Henneberg führen.<br><br>SNOE ist ihr gemeinsames musikalisches Baby – eine Plattform für einen freien und authentischen Sound der sich im weitesten Sinne um Techno und Tech House bewegt. Ganz frisch vom Stapel gelassen hat Beth Lydi auf SNOE nun ihre EP „Nordic Gateway“ – zwei Dancefloor-Kracher in typischem Beth Lydi Style. Während der gleichnamige Track-Titel „Nordic Gateway“ straight nach vorne schiebt, kommt „Harstad“ etwas entspannt in den Club gesaust, zieht aber nicht weniger in Richtung Tanzfläche. Ebenfalls zu empfehlen sind ihr Guestmix für Deep House Sweden sowie das Release Slap Clap mit Andreas Henneberg auf Birdfeed.</p>



<p><strong>Aktuelle EP</strong></p>



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<p><strong>Aktueller Mix</strong></p>



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<p><strong>Website</strong>:  <a href="http://bethlydi.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">http://bethlydi.com</a></p>
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